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Schloss Hainfeld in der Südoststeiermark ist das größte und historisch beeindruckendste Renaissance Wasserschloss Österreichs. Das Schloss wie es sich noch immer in seiner quadratischen Form mit vier Ecktürmen und dem umgebenden Wassergraben präsentiert stammt aus dem späten 16.Jahrhundert.

Die Grundsteinlegung erfolgte vermutlich 1532. Die erste urkundliche Erwähnung eines hölzernen befestigten Wehrbaues an dieser Stelle datiert aus dem Jahre 1275 n.Chr., die Herren von Hainfeld wurden erstmals 1305 erwähnt.

Die barocke Schlosskirche ward im Jahre 1772 eingeweiht und in den Nordflügel integriert. Gleichzeitig wurden die Süd-und Westfassade der barocken Bauweise entsprechend neu gegliedert. Das Schloss war  ursprünglich als Wehrbau errichtet um der umliegenden Bevölkerung im Bedarfsfall Schutz zu bieten. So spiegelt sich in der Herrschaft Hainfeld österreichische Geschichte der letzten 800 Jahren wieder.

Im Laufe der Jahrhunderte wechselte das Schloss mehrfach seine aristokratischen Besitzer, die letzte Nachkommin verstarb 2002, danach wurde das Erbe geteilt und das Schloss verfiel. Seit 2014 werden unter dem neuen Eigentümer umfangreiche Renovierungen vorgenommen um das beeindruckende Gebäude in altem Glanz erstrahlen zu lassen.